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Unser DirigentEkkehard Hauenstein (2008 - )
Ekkehard Hauenstein erhielt er seine Ausbildung in den zwei parallelen Hauptstudiengängen Orchesterdirigieren und Querflöte an den Hochschulen für Musik und Theater in München, Dresden, Stuttgart, Genf und Salzburg bei den Professoren Hermann Michael, Michel Plasson, Paul Meisen, Maxence Larrieu und Irena Grafenauer. Weiterführende Meisterstudien führten ihn zu Sergiu Celibidache, Maurice Bourgue, Aurèle Nicolet, und nicht zuletzt zu Sir Colin Davis und Carlos Kleiber. Er errang zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim „Deutschen Musikwettbewerb”, „Concertino Praga”, beim „Deutschen Orchesterwettbewerb” und „Pacem in terris”; beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Glasgow erhielt er den ersten Preis und wurde zum „Laird of Glencairn” ernannt. Neben seiner Tätigkeit als Soloflötist in verschiedenen Symphonie- und Kammerorchestern und freischaffender Dirigent widmet er sich eingehend der Kammermusik in mehreren, von ihm gegründeten Ensembles und solistischen Auftritten mit renommierten internationalen Orchestern, sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Er ist regelmäßiger Gast wichtiger nationaler und internationaler Musikfestivals. Als Leiter des klassischen Blechbläserensembles „Münchner Blechreiz” wurde er erster Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs 2008, und seit diesem Jahr ist er Chefdirigent des ABACO-Orchesters, des Orchesters der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Als Gastdirigent verschiedener renommierter Orchester dirigierte er u.a. auch die „Accademia die Trento” auf einer großen Skandinavien-Tournee und bereits mehrfach das „Cambridge Chamber Orchestra” mit großen Symphoniekonzert-Programmen in London; im Jahr 2009 übernahm er die Position des Chefdirigenten des renommierten „Festival Música Mallorca”. Im Jahr 2007 gründete er zusammen mit Roland Schmid das Münchner Orchester der Bayerischen Brass Band Akademie, die „BrassBand München”, deren künstlerischer Leiter er seitdem ist. Unsere ehemaligen DirigentenOlivier Tardy (2005-2008, 2009)
Die musikalische Laufbahn des 1973 in Clermont-Ferrand geborenen Olivier Tardy
begann zunächst als Flötist. Nach seinem Studium in Paris wurde er 1995
in die Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters aufgenommen.
Es folgten Gastengagements als Solo-Flötist u.a. beim Berliner Philharmonischen
Orchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 1996 ist
Olivier Tardy Solo-Flötist der Bayerischen Staatsoper.Schon während des Studiums begann er mit dem Dirigieren. Seine eigentliche Karriere als Dirigent begann 2002, als er bei der Internationalen Jungen Orchesterakademie Bayreuth verpflichtet wurde. Im Rahmen der Konzertreihe „XX/XXI” beauftragte ihn die Bayerische Staatsoper mit der Leitung einzelner Aufführungen in der Pinakothek der Moderne. Olivier Tardy ist seit 2005 Chefdirigent des Orquesta del Festival de Música Mallorca sowie Leiter des Abaco-Orchesters. Darüber hinaus ist er Dirigent des ATTACCA-Jugendorchesters der Bayerischen Staatsoper sowie bei der Kammeroper München. Volker Hiemeyer (2004-2005)
Volker Hiemeyer wurde in Ulm geboren und studierte Klavier an der Münchner
Musikhochschule. Gleichzeitig erhielt er Unterricht in Liedgestaltung bei Helmut
Deutsch. Er ist Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Life Music Now”.
1997 begann er ein Dirigierstudium bei Hermann Michael und Bruno Weil. Von 2001
bis 2003 war er Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Weilheim. Das
Abaco-Orchester leitete er von 2004 bis 2005. Als Gast dirigierte er das Philharmonische
Orchester Bad Reichenhall, das Georgische Kammerorchester Ingolstadt und die
Münchner Symphoniker. Als Pianist arbeitete er u.a. mit der Geigerin Julia
Fischer zusammen. Er konzertierte u.a. in der Philharmonie Madrid, der Wigmore
Hall in London und dem Münchner Prinzregententheater. Seit 2005 ist er
Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen.Markus Poschner (1999-2004)
Der gebürtige Münchner (Jahrgang 1971) studierte an der dortigen
Musikhochschule und assistierte Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis. Markus
Poschner dirigierte das Abaco-Orchester von 1999 bis 2004. Von 2000 bis 2006
leitete er das Georgische Kammerorchester Ingolstadt. Mit dem Deutschen Dirigentenpreis
2004 ausgezeichnet übernahm er im folgenden Jahr die Stelle des Ersten
Kapellmeisters an der Komischen Oper Berlin. Er war als Gastdirigent bei nahezu
allen großen deutschen Symphonieorchestern zu erleben, u.a. beim WDR-,
NDR-, HR-, und MDR-Symphonieorchester, dem RSO Stuttgart, den Bamberger Symphonikern,
den Münchner, Stuttgarter und Dresdner Philharmonikern sowie dem Konzerthausorchester
und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. 2007 übernahm Markus Poschner die
Position des Generalmusikdirektors der Bremer Philharmoniker und des Theaters
Bremen.www.markusposchner.de Alexander Briger (1997-1999)
Alexander Briger wurde 1969 in Sydney (Australien) geboren. Dort studierte
er zunächst Violine und Dirigieren, spielte u.a. an der Sydney Opera und
gründete ein eigenes Kammerorchester. Von 1992 bis 1994 studierte er Dirigieren
am Richard-Strauss-Konservatorium München. 1995 gründete er die International
Youth Orchestra Academy. Alexander Briger dirigierte das Abaco-Orchester von
1997 bis 1999. 1998 gab er sein Debüt als Dirigent an der Sydney Opera.
Seine Karriere führte ihn in den letzten zehn Jahren u.a. an das Royal
Opera House Covent Garden, zur English National Opera sowie zu den Festivals
in Glyndebourne, Aldeburgh und Aix-en-Provence. Er ist regelmäßiger
Gast beim London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra London,
der Academy of St. Martin in the Fields, dem Orchestre de Paris sowie bei der
Birmingham Contemporary Music Group, mit welcher er bei den Londoner Proms debütierte.
Alexander Liebreich (1995-1997)
Alexander Liebreich wurde 1968 in Regensburg geboren und studierte zunächst
romanische Sprachen und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt; daneben leitete
er den Regensburger Kammerchor, den er bereits mit 17 Jahren gegründet
hatte. Er setzte seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater
in München fort und beschloss sie 1996 mit Auszeichnung in den Fächern
Dirigieren und Gesang. Er war von 1995 bis 1997 Dirigent des Abaco-Orchesters,
bevor er eine Stelle als Assistenzdirigent beim niederländischen Rundfunksinfonieorchester
in Hilversum erhielt. In den folgenden Jahren dirigierte Alexander Liebreich
verschiedene international renommierte Orchester, darunter das Concertgebouw
Orchester Amsterdam sowie die Münchner Philharmoniker. Ein besonderer Schwerpunkt
seines Repertoires liegt im Bereich der zeitgenössischen Musik. Er gilt
heute als einer der führenden deutschen Dirigenten seiner Generation und
ist seit 2006 Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters.
www.muenchner-kammerorchester.de/de/04_orchester/liebreich.html Georgios Nakis Vranos (1994-1995) Georgios Nakis Vranos wurde 1994 zum Dirigenten des Abaco-Orchesters gewählt. Mit 20 Jahren schloss er das Nationalkonservatorium in Athen mit dem Konzert-Diplom im Fach Klavier ab. Seit 1990 studierte er als Stipendiat der Athener Onassis-Stiftung Dirigieren im Hauptfach, zunächst in Graz, dann an der Musikhochschule München. Bei seinem Abschlusskonzert dirigierte er die Münchner Symphoniker, wobei er die beste Note seines Jahrgangs erhielt. Georgos Nakis Vranos hat das Abaco-Orchester aus beruflichen Gründen mit Abschluss des Sommersemesters 1995 verlassen und war seitdem u.a. am Ulmer Theater und am Theater Regensburg tätig. Am Pforzheimer Stadttheater wirkte er als stellvertretender Kapellmeister. Julian Gibbons (1991-1994)
Julian Gibbons wurde 1966 in der südenglischen Stadt Bournemouth geboren.
Während seines Geschichtsstudiums an der Durham Universität baute
er das „St. John’s College Orchestra” auf, welches sich unter
seiner Leitung rasch vom Kammer- zum Symphonieorchester wandelte. 1989 ging
Julian Gibbons nach Deutschland, um in München (bei Wolfgang Gaag) und
in Würzburg Horn zu studieren. Während seiner Zeit in München
war er zuerst solistisch im Abaco-Orchester tätig, bevor er dort 1991 zum
Dirigenten gewählt wurde. Er leitete das Orchester bis 1994. Neben seiner
Tätigkeit als Instrumentallehrer für Horn leitete er mehrere Musikschul-
und Jugendorchester. Julian Gibbons ist Gründer und Leiter des Sinfonieorchester
TriRhenum Basel und rief das „BISYOC Intercultural Youth Orchestral Exchange”-Programm
ins Leben.www.trirhenum.ch/?ID=dirigent Thomas Mandl (1988-1991)
Thomas Mandl ist Mitbegründer des Abaco-Orchesters (1988) und leitete
es bis 1991, daneben war er Assistent von Gerhard Schmidt-Gaden beim Tölzer
Knabenchor. Er absolvierte sein Staatsexamen nach einer Ausbildung in Klavier,
Trompete und Violoncello an der Musikhochschule Stuttgart und besuchte gleichzeitig
Dirigierkurse u.a. bei Sergiu Celibidache. 1991 gründete er in Kiew das
Kammerorchester der Philharmonie Odessa und trat 1995 die Stelle des Ersten
Kapellmeisters am Ulmer Theater an. Seit 2003 ist Thomas Mandl Chefdirigent
der Bad Reichenhaller Philharmonie. Gastdirigate führten ihn zum Ukrainischen
Staatsorchester Kiew, ans Maly Theater St. Petersburg, zur Nordwestdeutschen
Philharmonie Herford, zu den Münchner Symphonikern, der Philharmonia Hungarica
Marl, der Staatskapelle Schwerin, den Bühnen Graz und dem Deutschen Kammerorchester
Berlin.www.bad-reichenhaller-philharmonie.de/index.php?topic=b2 |
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Wünsche und Anregungen an info(at)abaco-orchester.de © Abaco Orchester e.V. |
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