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Wie funktioniert das Abaco?
Das Orchester ist in allen seinen Entscheidungen vollkommen selbständig.
Die Verantwortung liegt quasi in 140 Händen. Vor allem die wichtigen Entscheidungen
wie Dirigenten- oder Programmwahl werden von allen Orchestermitgliedern gemeinsam
getragen. Der Posten des Konzertmeisters wechselt regelmäßig. Jedem
Musiker ist ein Job zugeteilt, wie beispielsweise Programmheftgestaltung, Öffentlichkeitsarbeit,
Konzertplanung, Bühnenaufbau oder Sponsoren gewinnen. Die Koordination dieser
Aufgaben erfolgt durch ein Komitee. Wer dort hinein gewählt wird, hat dann
erst richtig viel zu tun.
Als eingetragener Verein folgt das Orchester dem Prinzip der Gemeinnützigkeit
und macht keinen Gewinn. Es finanziert sich überwiegend durch die Konzerteinnahmen
und ist immer dankbar für Spenden oder Zuschüsse aus dem Kultursponsoring.
Alle Einnahmen werden für Notenmaterial, Raummieten, Gebühren an die
GEMA und Gagen für Solisten verwendet. Die Dirigenten arbeiten ehrenamtlich.
Während des Semesters spielt das Orchester in voller Besetzung. Geprobt wird
wöchentlich und der Feinschliff erfolgt während eines Probenwochenendes
im Kloster Baumburg im Chiemgau. Mindestens ein Konzert findet dann in der großen
Aula der Universität statt, die mit ihren knapp 800 Plätzen meist ausverkauft
ist. Ein zweites Konzert gibt das Abaco-Orchester jedes Semester an wechselnden
Orten.
In den Semesterferien erarbeitet das Orchester meist ein Programm in kleinerer
Besetzung. Oft wird dieses Ferienprogramm auch genutzt, um im europäischen
Ausland aufzutreten, wie zuletzt auf Mallorca oder in Prag.
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